The Flying Newsletter #01

Herzlich willkommen zum ersten Newsletter des Flying Studio! Ich möchte euch hier in loser Folge Themen rund um Yoga präsentieren, meine Gedanken dazu mit euch teilen und euch natürlich über Termine und Workshop-Angebote informieren.

Passend zum Jahresbeginn soll es heute darum gehen, wie ihr eure eigene Yogapraxis sinnvoll in den Alltag integrieren könnt.

Viele von euch besuchen regelmäßig Kurse oder loggen sich vielleicht immer wieder mal in eines der vielen Onlineangebote ein. Aber wäre es nicht schön, Yoga zu einem integralen Bestandteil eures Alltags werden zu lassen – ganz unabhängig von Stundenplänen, digitalen Geräten oder WLAN? Wie viele gute Vorsätze scheitert auch diese Idee gerne daran, dass die Ansprüche zu hoch und der Ehrgeiz zu groß sind.

„Es ist schwer, alte Gewohnheiten loszulassen. Genauso schwer ist es, neue zu etablieren.“

Die schlechte Nachricht: Ihr braucht dazu Disziplin. Die gute Nachricht: Wenn es euch gelingt, das richtige Maß und Ziel zu finden, stehen die Chancen nicht schlecht, eine passende Praxis zu etablieren.

Ausgangspunkt ist eure Körperwahrnehmung. Welches Bewegungsbedürfnis habe ich, wo fühle ich mich steif, was empfinde ich als wohltuend? Aus dem Spektrum der euch bekannten Asanas könnt ihr euch nach Lust und Laune bedienen: Vorbeugen, um den Rücken zu entlasten, seitliche Streckungen, um sich in der Länge wieder gut zu spüren, Core-Arbeit, um neben den Bauchmuskeln auch den unteren Rücken zu stärken … Dabei immer die eigenen Grenzen beachten, Schmerzen oder Unwohlsein auf keinen Fall ignorieren, keine Asanas ausprobieren, mit denen ihr noch nicht wirklich vertraut seid.

Diese Prinzipien solltet ihr dabei berücksichtigen: Zu jeder Asana gehört eine Ausgleichshaltung und beide Körperhälften müssen im gleichen Umfang und mit den gleichen Stellungen „bearbeitet“ werden. Vor jede Asanapraxis gehört die Mobilisierung der Gelenke, ans Ende ein paar Minuten Ruhe, um dem System die Möglichkeit zur Integration zu geben und auch, um nachzuspüren und gegebenenfalls beim nächsten Mal die eine oder andere Veränderung einzubauen. Solltet ihr tagsüber praktizieren, kann Shavasana auch durch einen sitzenden Abschluss ersetzt werden. Übt ihr so regelmäßig, sind 20 Minuten zwei- bis dreimal pro Woche ein guter Anfang. Es empfiehlt sich aus oben genannten Gründen zur immer gleichen Zeit am selben ruhigen Ort zu üben. Also Telefon stummschalten, Zutrittsverbot an die Tür und ab auf die Matte!

Viel Spaß wünscht euch, Geli

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